Fugen sind Pflicht
Die Fuge zwischen den Dielen ist eine technische Notwendigkeit, keine gestalterische Vorliebe. Holz dehnt sich quer zur Faser aus, wenn es Feuchte aufnimmt; ohne Fuge drücken sich die Dielen gegenseitig hoch.
Die Fuge lässt zugleich Wasser nach unten abfließen, statt auf der Fläche zu stehen. Ein Belag ohne Entwässerung ermüdet schnell, so gut das Material auch ist.
Die Fuge folgt der Holzfeuchte
Wie viel Fuge zu lassen ist, hängt von der Holzfeuchte bei der Lieferung ab. Eine trocken gelieferte Diele nimmt nach dem Verlegen Feuchte auf und dehnt sich, braucht also eine größere Fuge.
Die Feuchteangabe bei Lieferung ist deshalb nicht bloß Dokumentation, sondern eine Zahl, die eine Montageentscheidung steuert.
Die Unterkonstruktion zählt so viel wie der Belag
Das Lager, auf dem die Dielen liegen, muss belüftet sein, und Wasser darf sich darunter nicht sammeln. Da die Unterkonstruktion ebenfalls im Freien liegt, sollte sie aus imprägniertem Material bestehen.
Der Auflagerabstand wird zusammen mit der Dielenstärke festgelegt: Je dünner die Diele, desto enger die Auflager.
Profil und Imprägnierung
Terrassendielen werden keilgezinkt und durchgehend gefertigt, die Imprägnierung ist optional. Die Farbe — farblos, grün oder braun — folgt der gewünschten Optik.
Ob das Profil genutet oder glatt ist, richtet sich nach dem gewünschten Bild und den Reinigungsgewohnheiten. Teilen Sie dem technischen Büro die geplanten Bedingungen mit, dann kann es beraten.
